Programm WS-Session 6.11.2007

Michael Goriany November 4th, 2007

  • Zeit: 19.00 h - 21.00 h (MEZ)
  • Ort: LiOn Raum der DaF Community -> login
  • PROGRAMM: (ergänzende Informationen siehe unten )
    • Fortsetzen Vorstellen der Teilnehmenden
    • Helene (Helly) Swaton, Wien-Präsentation & Erfahrungsbericht mit zwei Innovationsprojekten (Klassenzeitung, Klassen-InfoBlog)
    • Planungsblatt Innovationsprojekte (siehe) - wie gehe ich vor ? am Beispiel der vorher präsentierten Projekte
    • Hinweis: Ergänzungen Workshop-Blog (Aufgabenspiegel, Themenspiegel, Übersicht Erschliessungsbereiche, Info: Links- und Dateienordnung, Info: Ersteinrichtung Weblog) - damit zunehmend der Weg sichtbar wird.
    • Schluss: bitte in den nächsten zwei Tagen nach der WS-Session:
      • Kommentar mit Evaluierung der heutigen Session ins Workshop Blog
      • Notiz ins eigene Lern-/Arbeitsblog: womit werde ich mich in den kommenden 7 Tagen befassen, Fragen, Anmerkungen
  • Vorbereiten:
    • wer sich noch nicht vorgestellt hat: bitte Kommentar, ob Du das am kommenden Dienstag machen kannst (je 10 min incl. Fragen)
    • Anmerkungen, aktuelle Fragen, bitte hier als Kommentar eintragen
    • im eigenen Lernblog Beitrag schreiben”meine(e) Innovationsprojekte” - hineinschreiben, was der Stand der eigenen Überlegungen ist.

9 Responses to “Programm WS-Session 6.11.2007”

  1. Zsókaon 04 Nov 2007 at 6:18 pm

    Hallo, aus Budapest,

    ich könnte mich bald vorstellen. Dazu einige Angaben über mich, danach kommt noch was im edafmutig-Blog zu lesen.
    VORSTELLUNG:

    Als Deutschlehrer war ich bis September dieses Jahres in einem staatlichen Gymnasium mit erweitertem Musik- und Fremdsprachenunterricht in Budapest tätig.
    Meine Schüler gehörten den speziellen Sprachklassen, die in erhöchter Stundenzahl Deutsch lernten. Für sie waren Englisch oder Latein die Zweitsprache, je nach wahl.
    Ich hatte noch die Aufgabe, Schüler, die das Abitur auf dem Oberstufenniveau abzulegen zum Ziel gesetzt hatten, für diese Prüfung vorzubereiten.
    Lange Jahre durch war ich die Gruppenleiterin der Deutschlehrer, trug Verantwortung für die Weiterbildung der Kollegen, organisierte und leitete Sprach-Studienreisen und viele Kulturprogramme im Ausland, meistens in Austria.

    Neben dem Unterricht war ich zuständig für den Kontakt und die Partnerschaften mit ausländischen Schulen. Nicht nur für die Sprachklassen, sondern auch für die Musikklassen suchte ich zahlreiche Verbindungen aus, pflegte diese Freundschaften und organisierte gemeinsame Kulturprogramme, Schülerwettbewerbe, Konzerte und Chorauftritte im In- und Ausland, begleitete die Schüler auf den Reisen, dolmetschierte ihnen unterwegs, und spielte ihnen oft die Ersatzmutter im Ausland. :-)

    Über zehn Jahre war ich Projektkoordinator unserer SOCRATES Comenius 1 Projekte mit ausländischen Schulen aus fünf EU-Ländern. (Frankreich, Dänemark, Deutschland, Österreich, Polen).

    Parallel war und bin ich in der Erwachsenenbildung, bei der Bildungs- und Prüfungszentrale NovoSchool in Budapest, als Deutschlehrerin und Prüfer tätig.

    Ich habe u. a. eine 3-stufige multimediale Ausbildung absolviert:
    - MMF (MultiMedia Führerschein D ) Grund-, Aufbau- und Offline- (Experten-) -Kurs
    Die MMF-Kurs Ergebnisse : http://seminar.goethe.de/mmf/it/mai/mmf2/ergebnisse.htm

    Projekte:

    SOCRATES Comenius 1
    1.) Unsere Stadt – Eine Stadt in Europa
    2.) Unsere Umwelt in Dur und Moll
    -1.Projektjahr: http://www.vmzene.hu/Stuff/socrates/socrates_list.html
    - 2-3. - Jahre : ( ppt und Word-Doc. auf CD )

    E-Journal – Projekte :
    1.) Goleo - Das WM-Maskottchen auf Tour
    (im Rahmen des MMF-Aufbaukurses) :
    http://daf.eduprojects.net/goleo/
    2.) DaF_BUDAPEST-18 – E-Journal
    (Bild – Projekt mit Finnland )
    http://daf.eduprojects.net/training/

    Bis bald!
    Zsóka

  2. AGon 05 Nov 2007 at 2:57 am

    Danke Zsóka,
    das klingt sehr beieindruckend,
    Angelika

  3. […] kommenden Dienstag 6.11. werden ihr gebeten, euch für eure Vorstellung zu melden (idealerweise ladet ihr ein Foto von […]

  4. […] Fortsetzung der Online-Kursabende im Rahmen des 1. DaF Workshops. Lies mehr… […]

  5. Lauraon 06 Nov 2007 at 8:57 am

    Ich kann!
    Bis huete Abend!
    Laura

  6. Annaon 06 Nov 2007 at 4:46 pm

    Die heutige Sitzung war für mich echt spannend, weil ich ganz deutlich gesehen habe, wie wir unterschiedlich die Sachen sehen. Die Ansatzpunkte gibt es so viele, wieviele Teilnehmer. Und trotzdem funktioniert das. Systematisierung ist durchaus sinnvoll und zweckmäßig, Vorgangsweisen sollte man kennen aber… Wenn wir ein gemeinschaftliches Wissen und Können aufbauen, muss es Platz für die Chaoten geben. Zugespitzt? - ja, aber es bringt Schwung in die Diskussion.

    Hellys Beitrag war schon imponierend und ich habe es mir schon seit langem gewünscht, dass man in meiner Schule bestimmte Dinge auch so verwalten könnte. Bisher verwalte ich nur einige Kurse auf diese Weise - mit dem Gedanken an Gebraucher/Lernerfreundlichkeit (Unabhängigkeit vom Schulserver, freier Zugang auch für die Eltern usw.)
    Was mich aber bei Blogs am meistens fasziniert, ist die Wechselwirkung, der Diskurs,die Ideenwelt. Und da liegt es weniger an technischem Standard und Feinheiten des Blogs sondern viel mehr an dem Inhalt, dem Engegement der Blogger, dem Willen und Interesse.
    Inzwischen habe ich meine Roggenbrote im Ofen verbrannt. Schluß für heute ;-)

  7. Zsókaon 06 Nov 2007 at 8:01 pm

    Evaluierung der WS-Session 06.11.

    Bemerkenswert, wie verbreitet Lernblogs in manchen Ländern zum täglichen Gebrauch gebracht worden sind! Wie unterschiedlich die notwendigen Bedingungen in den verschiedenen Ländern dazu gegeben sind, um ein offenes Denken, Lehr- und Lernverhalten in den schulischen Alltag mitzubringen!

    Die guten Beispiele für die Anwendung u. a. von Angelika, Anna oder Helly (Helene Swaton aus Wien) erscheinen (ich glaube, nicht nur mir) doch absolut überzeugend!

    Vielleicht gibt es schon Schulen auch bei uns, die derart Offenheit in ihrer pädagogischen Praxis zur Realität entwickelten, diese gehören aber wahrscheinlich noch zu den seltenen Ausnahmen.

    Man erfährt und erlernt davon echt viel, was die anderen uns zeigten und erklärten.

    Danke sehr dafür!

    Die technischen Probleme…., na, ja! - die treten mal oft auf, um sie je schneller überwinden zu können! (Dank an die für uns immer bereit stehenden multitalenten Gatten! :-) )

    Umgehen mit der Blogtechnik ist noch weit nicht reibungslos, und nicht nur für mich, wie ich es sehe.

    Gemeinsam geht es aber zum Glück viel leichter, nicht abgesehen davon, dass zu unserer Gemeinschaft (Community :-) ) interessanterweise so tolle - tolle KollegInnen gehören, mit denen unter einem “Community-Dach” zu leben, bedeutet für mich wirklich sehr spannend und ermutigend!

  8. Lauraon 08 Nov 2007 at 5:11 am

    Ich fand unseren Kursabend wieder sehr interessant. Auf die Einzelheiten kann ich leider erst Anfang nächste Woche zurückkommen, da mich den Rest der Woche ein Kurs beschäftigen wird - wo ich u.a. html-pages machen lerne…

    Also bis später! Schönes Wochenende an alle!

    Laura

  9. Aimion 08 Nov 2007 at 2:07 pm

    Ich habe auch den letzten Kursabend spannend gefunden. Ist das nicht köstlich anzuhören, wie viel es echt tüchtige KollegInnen gibt, die keine Angst vor den neuen Medien haben und sich viel Mühe geben und viel Zeit verwenden um neue weiterentwickelnde eMöglichkeiten zu erlernen, zu proben und in ihrer Arbeit mit den Schülern (Kollegen, Eltern) in Tat zu setzen. Vor allem bin ich sehr dankbar unseren Angelika, Michael, Ilpo und allen anderen, die in diesen Dienstagsrunden teilnehmen und von ihren Erfahrungen und Leistungen berichten.
    In Estland kann man in sehr vielen Institutionen eMöglichkeiten verwenden und in den letzten Jahren arbeiten schon viele Schulen als eSchulen: die LehrerInnen tragen ihre Unterrichtspläne, für die SchülerInnen die Hausaufgaben, die Noten usw elektronisch ein. Unsere Schule beabsichtigt auch bald als e-Schule zu arbeiten und da finde ich Blogs mit den Eltern und den Schülern zu erstellen, einfach super: da könnte man verschiedene Probleme besprechen und neue Information vermitteln usw….Obwohl es auch problematisch ist, denn nicht alle haben Computer und Internet-Anschluss zu Hause. Bisher habe ich meine SchülerInnen im msn und das finde ich gut, denn ich kann dann mit meinen Schülern besser kommunizieren. Als Chatten geht das Unterhalten mit einigen Schülern, die in der Schule zurückhaltender sind, viel lockerer. Ich denke schon, dass man im Schulalltag eben die eMöglichkeiten, für die sich unsere SchülerInnen interessieren, sehr klug zu Nutzen der positiven Resultate verwenden sollte.
    Aber meiner Meinung nach fehlt etwas: ein gutes System in verschiedenen Ländern oder weltweit, mit dessen Hilfe man sehr rasch, professionell Neues erlernen und optimal anwenden könnte und es dauert und dauert und eben viele erwachsene Menschen wagen neue Medien nicht zu verwenden, obwohl sie das Interesse schon haben….Also, man sollte meines Erachtens in der Erwachsenenbildung schneller reagieren, also sehr schnell zB den LehrernInnen Neues und Notwendiges beibringen…

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